Bundesamt für Landestopografie swisstopo

ViaRhenana 60 2. Etappe (**/T1)

Tourentyp
Wanderung
Höhenprofil

m ü.M

Notizen

Von Diessenhofen aus gelangt man auf der ViaRhenana nach wenigen Kilometern in westlicher Richtung zum Paradies, dessen reizvolle Landschaft seinem Namen durchaus gerecht wird. Doch zuerst unternehmen wir einen individuellen Rundgang durch das malerische Städtchen Diessenhofen, das zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein in einer der schönsten Flusslandschaften Europas liegt. Die Ursprünge des Städtchens reichen bis ins Jahr 757 zurück. Wir wandern rheinabwärts und passieren dabei das direkt am Fluss gelegene ehemalige Dominikanerinnenkloster St. Katharinental. Hier wurde das liturgische Buch «Graduale von St. Katharinental» geschaffen, eines der bedeutendten gotischen Kunstwerke der Schweiz. Nach diesem Abstecher in die Klostergeschichte wenden wir uns nun den Spuren der militärischen Vergangenheit zu, nämlich den Überbleibseln eines römischen Wachtturms am Rheinknie. Er war Teil des RheinIller-Donau-Limes, der als Verteidigungslinie gegen die alemannischen Einfälle aus dem Norden diente. Schon bald gelangen wir zum Klostergut Paradies im thurgauischen Schlatt. An den idyllischen Ufern des Rheins gelegen, symbolisiert es mit seiner wechselvollen Geschichte den Wandel der Zeit. Von hier führt die ViaRhenana über den Rhein in die deutsche Exklave Büsingen. Wir setzen mit dem Fährschiff auf die deutsche Seite über und wandern nach einem kurzen Asphaltabschnitt am Nordufer des Rheins nach Schaffhausen, wo wir unsere Tour mit dem Aufstieg zum Munot über 214 Stufen durch den Munot-Rebberg abrunden.

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