Das Bergsturzgebiet ist noch heute eindrücklich, mit seinen Schuttmassen und Steinblöcken sowie der speziellen Vegetation, welche sich den Raum zurückerobert. Er ist Inhalt der dritten Etappe des Schwyzer Höhenweges. Auf dem Wildspitz, dem höchsten Berg des Kantons Zug, hat man eine schöne Aussicht auf die Seen der Zentralschweiz. Die dritte Etappe des Schwyzer Höhenweges hat als Hauptschwerpunkt den Goldauer Bergsturz. Dazu muss man wissen , dass der Rossberg eine Bergkette zwischen den Kantonen Schwyz und Zug ist. Die Bergkette hat drei Gipfelpunkte, die höchste Erhebung ist der mittlere Gipfelpunkt, der Wildspitz (1580 m), im Osten der bewaldete Chaiserstock (1426 m ), und im Westen der kahle Gnipen (1567 m). Am 2. September 1806 sind am Südhang des Rossberges 30-40 Mio. Kubikmeter Gestein abgebrochen und zu Tale gestürzt. Dabei wurden die Dörfer Röthen, Buosingen und Goldau zerstört und es kamen 457 Menschen zu Tode. Der Bergsturz von Goldau hatte damals in ganz Europa Aufsehen erregt und hat in der Folge Eingang in die Literatur, Musik und Malerei gefunden. Der Goldauer Bergsturz ist eines der spektakulärsten Naturobjekte der Schweiz, welches bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Im Aufstieg zum Wildspitz kann man den Bergsturz eindrücklich erleben. Auf dem Gnipen wird das ganze Ausmass der damaligen Katastrophe bewusst. Vom Gnipen zum Wildspitz und der Halsegg läuft man der Kantonsgrenze zwischen Schwyz und Zug entlang, mit fantastischen Fenstern in die Natur und das Panorama. Der Abstieg von der Halsegg bis Sattel ist facettenreich, und bietet zahlreiche schöne Landschaftseinblicke. Autorentipp Vor dem Abmarsch Abstecher ins Bergsturzmuseum beim Tierpark Goldau Bergsturzmuseum

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