Federal Office of Topography swisstopo

Piz Languard

Type
Hike
Elevation profile

m.a.s.l.

Notes

Hoch über Pontresina thront die markante Pyramide des Piz Languard mit der kleinen Georgyhütte nahe am Gipfel. Von der Alp Languard an der Waldgrenze führt der gute Weg stetig aufwärts zur Abzweigung zum Gipfel. Steil und Schweiss treibend aber mit guter Aussicht gehts danach 250 Höhenmeter hinauf zur Georgyhütte, einer der höchstgelegenen Schweizer Wanderunterkünfte. Zum Gipfel selbst führt ein guter, kurz etwas ausgesetzter Pfad. Wow, welche Weitsicht: Von den Walliser‑, Berner und Glarner Alpen über Silvretta, Weisskugel, Ortler bis zur nahen Berninagruppe sind Hunderte Gipfel aufgereiht ‑ besonders spektakulär zu Sonnenauf‑ oder Untergang. Der bekannte Morteratschgletscher ist zwar immer noch ein attraktiver Eisstrom, doch schwindet seine Zunge derzeit rasch. Selbst der Biancograt am Piz Bernina, der Traum vieler Bergsteigenden, könnte an Glanz verlieren, drohen doch erste «ausschmelzende» Felsen die elegante Schneide zu unterbrechen. Über solche mit der Klimaveränderung zusammenhängende Phänomene informiert der interessante Klimaweg von Muottas Muragl via Segantinihütte zur Alp Languard. Er ist auch Teil zweier Varianten für den Rückweg: nach Muottas Muragl oder im Bogen zurück zur Alp Languard. Nach dem Abstieg vom Gipfel zieht sich der Weg den Fuss der Crasta Languard entlang zur flachen Schuttlandschaft von Fuorcla und Lej da la Pischa. Unterwegs sind oft Steinböcke der grossen Piz‑Albris‑Kolonie zu beobachten. Hoch über dem blumenreichen Val da Fain (Heutal) ist noch eine kurze leicht ausgesetzte Passage zu meistern. Danach, stets den mächtigen weissen Piz Alv vor Augen, führt der Weg im Zickzack ins Tal und über den Fahrweg hinaus zur Brücke über den Berninabach und zur Bahnstation Diavolezza der RhB.