Nicht immer ist der direkteste Weg der Schönste: Die Strecke ab Greppen bis oberhalb Weggis ist mehr als ein Aufwärmen für den Aufstieg. Vorbei am spannenden Flurnamen Scheisselhaldiwald oberhalb des Sees wundert man sich über dessen Name. Dieses steile Waldbord über dem Ufer ging in der zweiten Hälfte des 16. Jh. in den Besitz der Stadt Luzern über und heisst heute Herrenwald. Der Flurname Scheisselhalden hat wohl einen abschätzigen Nebensinn. Das benannte Flurstück war möglicherweise wenig wertvoll da ungünstig gelegen. Wer mag nimmt beim Rigiblick den zusätzlichen kurzen Aufstieg unter die Füsse. Der gleichnamige Rastplatz mit Weitsicht ist eine schöne Belohnung. Wie auf einer Rampe geht es anschliessend hoch bis zur Seebodenalp. Hier hat man sich die Einkehr in einem der Restaurants verdient. Die Seilbahn bringt einen schliesslich bequem hinunter nach Küssnacht. Die Höhepunkte dieser Wanderung sind sicher die Weitsicht beim Rigiblick und beim weiteren Aufstieg, die Felsformationen der Rigi und die Seebodenalp mit seinen Restaurants.

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