Immer leicht ansteigend führt diese Grenztour durch die hügelige und typische Berglandschaft des Napfberglandes. Ein idyllischer Weiler folgt dem nächsten. Bald fällt auf, dass die Kantonsgrenze recht gut diesem natürlichen Höhenzug folgt. Bei der Ahorn-Alp geniesst man erstmals die herrliche Weitsicht am Aussichtspunkt. Bis zum Änzi bieten sich immer wieder solche atemberaubende Stellen. Beim Wandern über den weitläufigen Grat, welcher zugleich die Kantonsgrenze bildet, wird einem die Faszination von Grenzen bewusst. Immer wieder überquert man die Kantonsgrenze von Bern nach Luzern und zurück, und noch öfter befindet man sich direkt zwischen diesen zwei "Welten". Beim Änzisattel schliesslich gehts wieder bergab in Richtung Ziel Luthern Bad. Wer sich den Gipfelgenuss auf dem Napf nicht entgehen lassen möchte, folgt ab Änzisattel den Wegweisern in Richtung Napf. Die Höhe ist nämlich schon fast erreicht - allerdings ist der Umweg nicht zu unterschätzen und beträgt mit Rückweg zum Änzisattel rund 2 Stunden bzw. 6 Kilometer.

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