Die Landschaftsformen auf der Elsigenalp sind geprägt von Bergstürzen und eiszeitlichen Gletschern. Beim Elsigsee finden sich Buckelmoränen, die von einem Gletscher geformt wurden, der während der Eiszeiten aus dem Glögglital floss. Seine Oberfläche war mit viel Gesteinsschutt von den steilen Felswänden des Allmegrats bedeckt. Beim Abschmelzen hinterliess der Gletscher die hügelige Landschaft um den Elsigsee. Von der Bergstation auf der Elsigenalp führt der Wanderweg zuerst auf einem asphaltierten Alpsträsschen und dann auf einem schmalen Pfad zielstrebig Richtung Elsighorn. Das Bimmeln der Kuhglocken ist im Herbst verstummt und die Weiden sind abgegrast. Nach einem kurzen, steilen Abschnitt ist der Gipfel des Elsighorns erreicht. Eine grossartige Rundsicht und eindrückliche Tiefblicke ins Frutigtal belohnen den Aufstieg. Beim Abstieg ist im Süden das hügelige Gelände um den Elsigsee gut sichtbar. Die ursprünglich vegetationslosen Schutthügel sind heute mit Gras und Fichten bewachsen. Nach trockenen Sommern ist der kleine Bergsee, der keinen direkten Zu- und Abfluss hat, gegen Ende August meist ausgetrocknet. Nach Regenfällen im Herbst füllt er sich wieder.

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